Die Fahrradindustrie geht mittlerweile einen ähnlichen Weg wie die Automobilhersteller. Dort ist es schon seit Jahren üblich, dass der Kunde sein Auto in hohem Maße individualisieren kann. Dies fängt bei den unzähligen Außenfarben an und setzt sich fort bei Felgen, Motortyp, Polsterung und den mannigfaltigen Ausstattungsdetails, die jedes Fahrzeug zu etwas Besonderem machen sollen.

Auf dem Gebiet der Individualisierung ist der Motorradhersteller Harley-Davidson aus Milwaukee Weltmeister. Er versteht es wie kein anderer, Kunden dazu zu bewegen, viel Geld in verspielte Details zu investieren. Deshalb verkündete Harley-Davidson vor einigen Jahren, dass jedes Motorrad aus ihrem Hause einzigartig sein würde. Tatsächlich gibt es keine zwei identischen Motorräder dieser Marke. Zudem sorgt Harley-Davidson dafür, dass es eine große Auswahl an Farben und Ausführungen seiner Produkte gibt. Da die Spezialangebote nur für kurze Zeit verfügbar sind, erhöht dies den Druck auf den Kunden, schnell eine Kaufentscheidung zu treffen. Denn wer weiß schon, ob die neuen Farben genauso schön sein werden?

Es gibt viel zu lernen

Bislang ignorierten die Fahrradhersteller diesen Trend weitgehend. Dank des E-Bike-Booms konnten sich die Hersteller in den letzten Jahren über gute Geschäfte freuen. Klagen konnte gewiss niemand. Selbst die Pandemie konnte der Branche wenig anhaben, und auch die steigenden Rohstoffpreise wirkten sich ebenfalls günstig auf das Geschäft aus. Denn wer zwei Euro pro Liter Benzin bezahlen muss, wird eher wieder zum Fahrrad greifen.

Dennoch gibt es viel zu verbessern, damit die Geschäfte auch in fünf oder zehn Jahren noch so gut laufen wie heute. Die Individualisierung von Fahrrädern nimmt dementsprechend immer mehr Fahrt auf, und bei manchen Accessoires kann man dies bereits beobachten. So macht beispielsweise der englische Sattelhersteller Brooks schon seit einigen Jahren ein gutes Geschäft mit dem Wunsch nach Individualisierung. Brooks-Sättel gelten als die ultimative Veredelung des Citybikes.

Unbegrenzte Möglichkeiten

Dass sich der Fahrradkauf zunehmend ins Internet verlagerte, eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Mit einem modernen CRM-System wie dem von lime-technologies.de kann der Kunde sein Wunschfahrrad frei konfigurieren. Ein solches CRM im Stil von lime-technologies.de nutzen daher immer mehr Start-ups, um den Radlern Bikes anzubieten, die es bisher noch nicht gab. Das geht über eine riesige Farbauswahl hinaus bis hin zu diversen Lenkern, Satteln, Felgen, Schaltungen und vielem anderen Zubehör. Auch die Rahmen der Fahrräder sind zunehmend der Mode unterworfen. Hier sind es vor allem die niederländischen Hersteller, die ausgefallene Modelle anbieten.

Für den Hersteller muss diese Individualisierbarkeit rentabel umgesetzt werden, was der Händler vor Ort kaum leisten kann. Schließlich haben die meisten Händler nur sehr wenige Modelle eines Fahrradtyps vorrätig und der Umbau würde ihnen zu viel Zeit und Geld kosten. Online hingegen ist es relativ einfach, die auf lime-technologies.de verfügbaren Lösungen umzusetzen und das Wunschfahrrad dann in einer Zentrale bauen zu lassen. Der Kunde wird in einem benutzerfreundlichen Verfahren durch den Bestellprozess geführt, sodass sich das CRM von lime-technologies.de als sehr nützlich und in gewissem Maße sogar unersetzbar erweist.

Mehr Farbe und Form

Diese neue Vielfalt wirkt sehr geschäftsfördernd und kaufanregend. Darüber sind sich fast alle Experten einig. Wir dürfen uns also in Zukunft auf ein deutlich breiteres Angebot freuen. Die ersten Anbieter machen sich schon bereit, die neuen technischen und technologischen Möglichkeiten, einschließlich der IT, zu nutzen, und es wird wohl nur noch wenige Jahre dauern, bis die Produktindividualisierung alltäglich wird. Dann werden auch die stationären Händler nicht mehr umhinkommen, solche Bikes anzubieten, mit dem Nachteil einer zusätzlichen Wartezeit. Das mag zwar zunächst nachteilig wirken, doch die langfristigen Aussichten sind sehr erfolgversprechend.

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